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Luisa (Mala Emde) ist 20 Jahre alt, stammt aus gutem Haus, studiert Jura im ersten Semester. Und sie will, dass sich etwas verändert in Deutschland. Alarmiert vom Rechtsruck im Land und der zunehmenden Beliebtheit populistischer Parteien, tut sie sich mit ihren Freunden zusammen, um sich klar gegen die neue Rechte zu positionieren. Schnell findet sie Anschluss bei dem charismatischen Alfa (Noah Saavedra) und dessen besten Freund Lenor (Tonio Schneider): Für die beiden ist auch der Einsatz von Gewalt ein legitimes Mittel, um Widerstand zu leisten. Bald schon überstürzen sich die Ereignisse. Und Luisa muss entscheiden, wie weit zu gehen sie bereit ist – auch wenn das fatale Konsequenzen für sie und ihre Freunde haben könnte.

Inspiriert von eigenen Erlebnissen, hat Julia von Heinz zusammen mit John Quester das Drehbuch geschrieben. In der Hauptrolle fasziniert Mala Emde („303“) als kämpferische junge Frau, die im Sturm und Drang der Gefühle vor radikalen Entscheidungen steht. An ihrer Seite erweisen sich Noah Saavedra („Freud“), Tonio Schneider und Luisa-Céline Gaffron („Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“) als nicht minder aufregende Entdeckungen.

Der Film wird im Wettbewerb der 77. Internationalen Filmfestspiele in Venedig laufen sowie die Hofer Filmtage eröffnen.

„WIR MÜSSEN WAS TUN“ - Ein Gespräch mit Julia von Heinz

Was gab den Ausschlag für Sie, „Und morgen die ganze Welt“ drehen zu wollen? Was ist die Genese des Projekts?
UND MORGEN DIE GANZE WELT hätte schon mein erster langer Film werden sollen. Ich trage den Stoff in mir, seit ich Filme machen will. Tatsächlich ging auch schon eine erste Drehbuchfassung im Jahr 2002 an den WDR. Dies ist mit dem heutigen Film nicht vergleichbar, aber der Kern ist über all die Jahre derselbe geblieben: eine junge Frau, die in die linke Szene eintaucht und dort vor die Frage gestellt wird, ob Gewalt ein politisches Mittel sein kann oder sogar muss in bestimmten zugespitzten gesellschaftlichen Zuständen. Über dieser Frage zerbricht die Gruppe, zerbrechen Loyalitäten und setzen sich später auf neue Art und Weise wieder zusammen.

Wie hat sich der Stoff im Lauf der Jahre entwickelt? Wann nahm er Form an und wurde zu UND MORGEN DIE GANZE WELT?
Das Projekt hat verschiedene Phasen durchlaufen. Es war zunächst ein Spielfilm, der sich rund um einen wahren Fall drehte, die Tötung des Nazis Gerhard Kaindl in Neukölln im Jahr 1992. Dass wir den Stoff damals nicht finanziert bekamen, ist rückblickend ein Glück. Ich war damals noch nicht soweit, diesen Film, wie er mir vorschwebte, drehen zu können. Dann haben wir einen Dokumentarfilm geplant mit alten Antifa-Veteranen, Freunden von uns: Wie haben sich ihre Utopien ins Erwachsenenleben hinein fortgesetzt, wie kann man sie sich erhalten? Das wäre sehr spannend geworden, wurde aber ebenfalls nicht finanziert. Dann legten wir den Stoff fiktiv historisch an, in den 1990er-Jahren, das war dann schon UND MORGEN DIE GANZE WELT. Damit haben wir zum ersten Mal Drehbuchförderung bekommen, der FFF glaubte an den Stoff. Während des Schreibens wurde uns aber bewusst: Das ist kein historischer Stoff. Diese Geschichte musste in der Gegenwart spielen, im Deutschland von heute, im Hier und Jetzt.

Ihr Film erzählt mit den Mitteln des Sturm und Drang eine ungewöhnliche Liebesgeschichte ebenso wie von der Selbstfindung einer jungen Frau, die vor folgenschwere Entscheidungen gestellt wird, all das vor einem nicht nur in Deutschland höchst aktuellen politischen Hintergrund. Welche Themen waren Ihnen wichtig? Was wollen Sie erzählen
Zunächst gehe ich bei dem Film ganz stark von mir aus und stelle Fragen, die mich selbst schon immer, aber auch zunehmend wieder beschäftigen, nämlich: Wie weit ist man bereit, für seine politischen Überzeugungen zu gehen? Welchen Preis ist man bereit zu zahlen? Und auch: Wie ehrlich ist überhaupt so ein politisches Engagement? Oder inwieweit wird es teilweise von ganz persönlichen Motiven getrieben, die mit den Inhalten selbst nichts zu tun haben? Darum kreist der Film. Es geht mir um keine politische Botschaft. Ich habe viele Jahre in meinem Leben Flugblätter geschrieben, das ist wohl das geeignetere Medium für politische Botschaften. Im Film geht es um Menschen und ihre Gefühle, die zu bestimmten Handlungen führen.

Und doch ist es ein politischer Film. Wie haben Sie die Balance zwischen persönlichem Drama und politischem Anliegen gefunden? Wo lagen die Herausforderungen?
Politische Anliegen zu vermitteln, kenne ich sehr gut aus der Arbeit in der linken Szene. Man will seinen Zuschauer erziehen, trägt praktisch die Fackel der Wahrheit durchs Land, und andere Meinungen lässt man kaum gelten. All das habe ich lange hinter mir gelassen. Ich habe aber lange gebraucht zu merken, dass ich diese hermetische Haltung überhaupt hatte. Im Film kann ich nur Gefühle und Gedanken meiner Protagonistin ausloten, die ich in komplexe Situationen bringe, ähnlich wie ich sie erlebt habe.

Der Film packt einen emotional sehr stark, weil er sehr präzise diese Gefühlswelt einer Zwanzigjährigen einfängt, auf die ein Überschwang an Emotionen einprasselt, die sich engagieren will und gleichzeitig verliebt… Luisa kommt aus einem eher konservativen, kühlen Haushalt, wohnt fernab der Stadt auf dem Land. Einsamkeit spielt eine Rolle, Isolation. Sie sucht das Leben, sie sucht Familienersatz. Diese Anziehungskraft hatte die linke Szene schon immer. Die Gruppe, die einem Geborgenheit gibt und einen auffängt. Ein Zusammenschluss von Unangepassten und Zweiflern, auch Außenseitern, die zusammen eine Stärke entwickeln.

Sie haben das Drehbuch mit Ihrem Ehemann John Quester geschrieben. Wie sieht Ihre Zusammenarbeit aus?
Der Film ist für uns beide eine absolut persönliche Angelegenheit. Wir kennen uns aus der Antifa. Wir haben uns in dem Alter, in dem sich unsere Protagonisten befinden, kennengelernt. Wir sind als Paar praktisch gemeinsam aus diesem politischen Engagement in das Filmemachen hineingewachsen. Wir sind beide Autodidakten, sowohl beim Drehbuchschreiben wie beim Regieführen. Es ist eine intensive Zusammenarbeit. Gerade bei einem so persönlichen Stoff können wir auf einen großen Pool gemeinsamer Erfahrungen und Menschen zurückgreifen. Es ist unser fünftes gemeinsames Drehbuch, unser vierter verfilmter gemeinsamer Film. Es sollen noch viele folgen.

War es schwierig, den Film auf die Beine zu stellen und finanziert zu bekommen?
2020 war das Jahr, in dem dieser Film entstehen musste. Ich bin dankbar um jedes Jahr früher, in dem er nicht entstanden ist. Er trifft jetzt auf eine gesellschaftliche Situation, in der er die Relevanz hat, die ich bei dem Thema angemessen finde. Dass es so schwer war, ihn zu finanzieren, lag sicherlich auch daran, dass ich Abstand brauchte zu meiner eigenen Antifa-Zeit, um diese zwar mit Sympathie, aber doch eben von außen zu betrachten. Aber In den letzten Jahren war das nicht mehr das entscheidende Problem. Da gab es Widerstände von außen gegen das Projekt, die ich bis heute nicht verstehe. Eine Finanzierung allein aus Deutschland heraus war bis zuletzt nicht möglich. Wir haben im März 2019 gedreht, und erst im Dezember davor haben wir den Film auf Low-Budget-Niveau mit Hilfe von Frankreich finanzieren können. Dass es so schwer war, die nötige Unterstützung zu finden, beschäftigt mich bis heute.

Lassen Sie uns über die Figuren sprechen. Wer ist Luisa? Wie würden Sie Ihre Protagonistin beschreiben? Was ist ihr Anliegen?
Ihr Anliegen ist eine Mischung aus politischen und persönlichen Gründen, die sie erst einmal in die linke Szene und in dieses Projekt hereinbringt. Sie kommt aus einem konservativen Haushalt; da ist eine gewisse Einsamkeit zu spüren, wenn sie von der Uni allein nach Hause muss, weit raus aufs Land. Da ist eine Sehnsucht nach Leben, danach, Teil eines lebendigen Projektes zu sein. Dann spürt sie schnell, da ist einer, der ist sozusagen der Kern der Gruppe, Alfa, der eine starke Vitalität ausstrahlt, von der sie sich angezogen fühlt. Und das lässt sie Entscheidungen treffen, die sich dann wieder politisch auswirken. Dabei spürt man, wie Luisa hin- und hergerissen ist zwischen Alfa und ihrer Schulfreundin Batte, die weniger radikal ist in ihren Ansichten.

Wie haben Sie Ihre vier Hauptfiguren generell angelegt?
Wir haben sie gegensätzlich aufgestellt. Da ist Batte, die dafür steht, die Mühen der Ebenen nicht zu scheuen im politischen Kampf, also das richtige Leben im falschen vorzuleben und im Kleinen Dinge zu verändern. Und dann gibt es Alfa, der Gewalt als legitimes Mittel sieht, weil ihnen von rechts Gewalt entgegenkommt, die sie nur wieder mit Gewalt bekämpfen können. Das sind zwei starke Gegenpole. Ebenso Lenor, Alfas bester Freund, der zwar auf seiner Seite ist, aber ein sehr vorsichtiger Charakter ist. Gleichzeitig sind es genau diese beiden Figuren, die am Schluss nicht den ganzen Weg mit Luisa gehen wollen. Die einen Rückzieher machen nach der staatlichen Repression. In der linken Szene finden sich viele Leute aus gutem Hause mit guten beruflichen Aussichten zusammen; Kinder von Professoren, Kinder aus Akademikerfamilien. Wenn sich dann wirklich die Frage stellt, gibst du das jetzt auf, weil da ein Prozess oder Knastaufenthalt wartet, die einen vielleicht den Job kosten können, gehen viele den Schritt zurück. Das ist ein großer Unterschied zur rechten Szene, deren Mitglieder oft weniger zu verlieren haben. Hätte ich den Film vor 15 Jahren gemacht, hätte ich den Rückzieher von Alfa und Lenor verurteilt. Heute dagegen zerreißt es mich, wenn sie sich zurückziehen. Weil ich sie sehr gut verstehen kann.

Mit UND MORGEN DIE GANZE WELT haben Sie einen provokativen Titel gewählt. Wenn man die Hintergründe nicht kennt, hat er etwas Schwärmerisches, wie aus einem Song von Jim Morrison: I want the world and I want it now. Aber tatsächlich ist es eine Zeile aus dem (in Deutschland verbotenen) Lied „Es zittern die morschen Knochen“ von Hans Baumann.
Wegen diesem Störfaktor finde ich den Titel richtig. Es war das Lied der Hitlerjugend: „Heute gehört uns Deutschland und morgen die ganze Welt.“ Die Feinde, mit denen unsere Protagonisten konfrontiert sind. Wenn sie sie nicht aufhalten, dann gehört ihnen heute wieder Deutschland und morgen die ganze Welt. Wir müssen was tun. Gleichzeitig hat der Titel aber auch eine Kraft, die zu jeder Jugendbewegung passt. Dieses Zwiespältige mag ich an dem Titel.

Ihr Film spielt in Mannheim, eine Stadt, die im deutschen Kino eher selten zu sehen ist. Warum Mannheim, was bringt die Stadt mit, das sie unverzichtbar für die Geschichte macht? Stand für Sie immer fest, die Geschichte nicht in einer der Metropolen des Landes spielen zu lassen?
Uns war immer klar, unser Film spielt nicht in Berlin und nicht in Hamburg. Die Antifaszene in beiden Städten ist groß. Wenn man dort Mitglied ist, muss man kaum noch über den eigenen Tellerrand hinausschauen. Man kann in der Szene arbeiten, leben, lieben und begegnet kaum noch anderen Menschen, wenn man nicht danach sucht. Man begegnet auch keinen Nazis. Es sind sehr abgeschottete, große Szenen. Anders geht es den Antifas in der Provinz oder in mittelgroßen Städten. Sie sind viel mehr Gegenwind ausgesetzt. Man kennt sich in einer kleineren Stadt, alles ist näher aneinander. Das sind realere Konflikte, die da stattfinden. Mannheim hat eine starke linke Tradition. Und hat leider auch eine starke AFD in einigen Bezirken. Als wir drehten, war dort gerade Wahlkampf. Wir haben das, was wir gefilmt haben, hautnah miterlebt.

Wie haben Sie den sehr individuellen visuellen Stil des Films entwickelt? Gab es filmische Vorbilder?
Ich arbeite seit meinen Kurzfilmen mit der Kamerafrau Daniela Knapp zusammen. Den Stil, den wir für UND MORGEN DIE GANZE WELT umgesetzt haben, haben wir davor schon einmal ausprobiert, bei „Katharina Luther“, nämlich völlig aus einer Perspektive heraus zu erzählen. Es gibt kein Bild, keine Einstellung, die etwas zeigt, was nicht Luisa in diesem Moment so sehen kann. Wir gehen niemals von ihr weg. Wir zeigen keine Totale. Das bindet den Zuschauer an die Figur. Andrea Arnold arbeitet ähnlich, ein wichtiges Vorbild von mir. Die strikte Perspektive führt zu einem lebendigen Filmfluss, in dem ich mich nie verlieren kann, weil ich immer in ihrem Kopf bin. Dieses Konzept haben wir über die Jahre entwickelt. Susanne Bier ist ein weiteres Vorbild. In „In einer besseren Welt“ gelingt es ihr auf faszinierende Weise, über die Nähe von Figuren komplexe politische Zusammenhänge zum Ausdruck zu bringen. Und ganz wichtig: „Die bleierne Zeit“ von Margarethe von Trotta, der eine ähnliche Frage stellt zu Gewalt als politischem Mittel und wie weit Loyalität geht.

Musik spielt eine wichtige Rolle in Ihrem Film. Im Abspann ist das Stück „Wenn die Nacht am tiefsten ist“ von Ton Steine Scherben in einer neuen Version mit aktuellem Text zu hören. Wie sind Sie vorgegangen?
Wir haben nach einer Band gesucht, die in der Szene tatsächlich gehört wird. Neonschwarz hat eine große Fanbasis und gehört neben Feine Sahne Fischfilet zu den aktuell wichtigsten linken Bands, die in der Tradition von Ton Steine Scherben politische Texte singen. „Wenn die Nacht am tiefsten ist, ist der Tag am nächsten“ war für mich immer schon eine sehr emotionale Textzeile. Ich habe Ton Steine Scherben als Jugendliche viel gehört. Der Song greift die Stimmung am Ende des Films auf – wir befinden uns gefühlsmäßig in der tiefsten Nacht – aber es gibt einen Silberstreif am Horizont.

Wie sehr entspricht UND MORGEN DIE GANZE WELT Ihrem Selbstverständnis als Filmemacherin? Welche Art von Film möchten Sie generell machen?
Ich stelle fest, dass ich ein Anliegen brauche. Ich mache alle zwei Jahre einen Film, ich brauche lange dafür, und es muss einen starken Motor geben, der mich durch diesen langen Prozess bringt. Bei „Katharina Luther“ hat mich die Frage getrieben, dass bis heute nur ein kleiner Bruchteil allen Grundbesitzes Frauen gehört. Das macht mich immer noch wütend und ließ sich anhand von Katharina Luther erzählen, die sich aufarbeitet und dennoch rinnt ihr alles durch die Finger, einfach weil sie eine Frau ist. In „Hannas Reise“ geht es um das Trauma des Holocaust und wie er in die nachfolgenden Generationen bis heute hineinwirkt. Und bei UND MORGEN DIE GANZE WELT konnte ich mich mit meiner Frage nach Gewalt als politischem Mittel auseinandersetzen: Wie weit dürfen wir zulassen, dass in Deutschland rechte Kräfte wieder erstarken?

Inwiefern empfinden Sie sich als deutsche Filmemacherin? Wie schätzen Sie generell die Situation für Filmemacherinnen ein?
Weil ich in Deutschland sozialisiert bin, kriege ich eine andere Art von Genauigkeit in die Inszenierung und Erzählung, wenn meine Filme hier spielen. Deshalb bin ich selbstverständlich eine Filmemacherin aus diesem Land, die am allerbesten auch aus diesem Land heraus erzählen kann, wenn sie genau sein möchte. Gleichzeitig bin ich auch eine Frau und habe eine weibliche Perspektive. Auch das ist wichtig, wenn ich genau sein will in den Handlungen und Gefühlsregungen, die ich darstellen möchte. Da kann ich stark aus mir schöpfen, wenn es um die Hauptfigur geht. Es war ein sehr schwieriger Weg, bis ich überhaupt Regisseurin wurde. Aber nun, da ich es bin, ist es die allerbeste Zeit, um in Deutschland Filme zu machen. Die Streamer haben das alte System durcheinandergeworfen. Wir haben jetzt viel mehr Partner, denen wir unsere Stoffe anbieten können. Formen, Formate – alles ist vielfältiger und kann mit einem hohen Anspruch erzählt werden.

Was bedeutet es Ihnen, in den Wettbewerb von Venedig gewählt worden zu sein?
Ich empfinde überwältigendes Glück. In Venedig liefen zahllose Filme, die ich liebe und verehre, darunter eben „Die bleierne Zeit“ von Margarethe von Trotta. Es sind zu viele, um sie aufzuzählen. Mit diesem Glück konnte ich nicht rechnen. Natürlich hofft man, aber man verbietet sich die Hoffnung. Als diese Zusage kam, noch dazu an meinem Geburtstag, musste ich die Mail von Alberto Barbera drei Mal lesen, bis ich es glauben konnte.

Mit dem Kauf dieser Textilien fördert Ihr die Projekte und Kampagnen von „Laut gegen Nazis e.V.“ - Vielen Dank.
Die Laufzeiten der Kampagnen werden automatisch verlängert.

Statement von Laut gegen Nazis:
„Der Begriff "Antifaschismus“ steht historisch für den Widerstand gegen die Menschenverachtung durch Rechtspopulisten, Nazis und Rassisten. Heute wieder dringender notwendig, als wir in den 16 Jahren unserer Arbeit, es uns erhofften. Rechtes Gedankengut besetzt wieder große Teile der Zivilgesellschaft. Eine gefährliche Zeit. Umso mehr wissen wir, wie wichtig die „Antifa“, Initiativen gegen Rechts und einzelne engagierte Menschen sind.

Dieser Film ist ein Plädoyer für das Engagement derer, die sich gegen neue rechtsextremistische Strukturen und Nazis stellen. Eine Radikalisierung in kleinen Teilen der „Antifa“ entsteht vielleicht auch durch Wut und durch Hilflosigkeit, weil man gegen manch politische Wände arbeitet und der Rechtsextremismus in Deutschland eine immer größere Plattform erhält. Dieser Film ist in alle Richtungen auch ein Aufruf gegen Gewalt.

Wir freuen uns, Partner dieses zu Diskussionen anregenden Films zu sein.

Hier noch einmal die offizielle Begriffserklärung des „Antifaschismus“: Antifaschismus bezeichnet alle sozialen Bewegungen und Ideologien, die sich in Theorie und Praxis gegen jede Erscheinungsform von Faschismus wenden.

Wir freuen uns über diese intensive Partnerschaft: Laut gegen Nazis“

www.lautgegennazis.de
www.lautgegennazis.de/blog
www.facebook.com/istlaut 

  
LuisaMALA EMDE
AlfaNOAH SAAVEDRA
LenorTONIO SCHNEIDER
BatteLUISA-CÉLINE GAFFRON
DietmarANDREAS LUST
PeppaNADINE SAUTER
LeoIVY LIẞACK
NinjaHUSSEIN ELIRAQUI
Cordula / Luisas MutterVICTORIA TRAUTTMANSDORFF
  
  
Regie, Drehbuch, ProduktionJULIA VON HEINZ
DrehbuchJOHN QUESTER
ProduktionFABIAN GASMIA
KameraDANIELA KNAPP
SchnittGEORG SÖRING
TonMARCUS VETTER
OriginalmusikNEONSCHWARZ
KomponistMATTHIAS PETSCHE
KoproduktionANTOINE DELAHOUSSE,
JOHN QUESTER,
THOMAS JAEGER
  

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